Erfolgreiche Güllereduzierung sowie weniger Stickstoff- und Phosphor­ausstoß durch
Reformfutter von TIBA



DIE PROBLEMATIK


Von der neuen Düngeverordnung ist fast jeder Betrieb in dieser Region betroffen und weitere Verschärfungen - Stichwort "rote Gebiete" - sind geplant. Außerdem ist mit einer Verschärfung der TA Luft zu rechnen.

Einerseits haben wir hier in der Veredelungsregion über die Gülle einen wertvollen Mehrnährstoffdünger, der zudem auch noch die Bodenfruchtbarkeit verbessert. Andererseits fallen aber über die hohe Viehdichte mittlerweile zu hohe Mengen an Stickstoff und Phosphor an.

Folglich musste in letzter Zeit immer mehr Gülle in viehärmere Regionen transportiert werden oder es blieben sogar Ställe leer.

Wenn es hier gelänge, die Nährstoffausscheidungen zu reduzieren, wäre dies eine große Entlastung für unsere Region.



N-/P-REDUZIERTES FUTTER ALS LÖSUNG

Wir von Tiba haben eine neue Produktlinie entwickelt, die dies möglich macht. Über sehr niedrige Eiweiß- und Phosphorgehalte im Futter sinkt letztlich auch die Nährstoffkonzentration in der Gülle. Zudem fällt insgesamt weniger Güllemenge an.

Gestiegene Phosphorverdaulichkeiten, höhere Anteile an synthetischen Aminosäuren und eine gezielte Rohwarenauswahl machen eine weitere Absenkung beim Phosphor und Rohprotein in den neuen Futtern möglich. Das Schwein hat nämlich keinen Eiweiß- sondern einen Aminosäurebedarf. Ein weiterer günstiger Nebeneffekt ist, dass die Tiere durch den niedrigen Rohproteingehalt im Futter weniger Wasser aufnehmen, so dass insgesamt die Güllemenge sinkt. Ebenso wird über eine bessere Stallluft berichtet, da weniger Ammoniak über die Gülle ausgast.



GETESTET IN DER PRAXIS

Ein schon verstärkter Einsatz der neuen Futter in der Praxis zeigt gegenüber einer stark N-/P-reduzierten Fütterung (z.B.Top Mast) gleich gute Mast- und Schlachtleistungen. Aufwand und Kosten sind dabei absolut wirtschaftlich. Um die reduzierte Fütterung anerkennen zu lassen, muss allerdings für den Betrieb eine individuelle Stallbilanz gerechnet werden. 


Das Einsparpotential an Stickstoff und Phosphor liegt mit den extrem N-/P-reduzierten Futtern bei ca. 30 %, wenn die Futter Reform 1-3 (s. Fütterungsschema unten) und bei ca. 25 %, wenn nur Reform 2 und 3 nach einem „normalen“ Vormastfutter gefüttert werden. 



4-phasige Mast mit extrem N-/P-reduziertem Tiba-Futter



ME MJ RP % Lysin % P %
Phase 1 ab 25 kg



Pro 13,4 17 1,15 0,47
VM MF 13,4 17 1,1 0,47
Phase 2 ab 40 kg



Reform 1 13,2 13,5 1,1 0,36
Phase 3 ab 65 kg



Reform 2 13 12 1,05 0,33
Phase 4 ab 90 kg



Reform 3 12,8 11 0,9 0,33



HÖHERE MANAGEMENTANFORDERUNGEN - ABER ES LOHNT SICH

Um gute Leistungen zu erzielen, ist es wichtig dabei einige Dinge zu berücksichtigen. So sollte möglichst exakt am Bedarf gefüttert werden, Zwischenwiegungen sind zu empfehlen. Außerdem sollte auf eine gute Futterhygiene insbesondere bei Flüssigfütterung geachtet werden. Bei Krankheit sollten die Tiere entsprechend behandelt werden, die Widerstandskräfte gestärkt und ggf. die Fütterung angepasst werden, da Immunantworten zusätzlich Aminosäuren verbrauchen. Insgesamt kann man sagen, dass die Managementanforderungen höher sind als bei der Fütterung mit Standardfuttern, aber der Mehreinsatz lohnt sich definitiv!

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Dieter Friedrich
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